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25.11.2014 Dienstag Silbermedaillen für Westfalens Rettungssportler

Beim 23. Internationalen Deutschlandpokal in Warendorf haben die Westfalen den 2. Platz des Vorjahres erfolgreich verteidigt. Die zehn Schwimmer rückten den Siegern aus Sachsen-Anhalt aber gefährlich nahe und verringerten den Abstand im Vergleich zum Vorjahr deutlich.

Großen Anteil daran hatten Marcel Hassemeier, Kai Schirmer und Anil Sezen, die im Nationalteam der DLRG starteten, aber ebenso für Westfalen gewertet wurden. Marcel trug auch den Gesamtsieg im Einzelmehrkampf davon. Kai und Anil kamen auf die Plätze 5 und 8. Außerdem trugen Sophia Bauer (DLRG Langenberg), Lisa Bröker (DLRG Emsdetten), Sarah Heinrichsmeier (DLRG Langenberg), Mona Pawelzik (DLRG Beckum-Lippetal), Maren Westers (DLRG Emsdetten), Jens Jagiella (DLRG Gütersloh) und Fabian Thorwesten (DLRG Beckum-Lippetal) zum Erfolg bei. Als Staffelschwimmer komplettierten Justus Steinberg (DLRG Langenberg), Florian Stieglmaier und Julian Wiedenhaus (beide DLRG Rheda-Wiedenbrück) die für die Nationalschwimmer einsprangen, das Team.

Die Westfalen stellten – auch im Vergleich mit den elf Nationalteams – das drittbeste Männerteam.

Außerhalb der Mannschafts-Wertung schickte der LV Westfalen vier Junioren ins Rennen, die im Landesvergleich ebenfalls das beste Ergebnis erreichten. David Laufkötter (DLRG Langenberg) belegte im Mehrkampf sogar Platz 13 unter allen 143 männlichen Rettungssportlern des Wochenendes. Malin Thorwesten (DLRG Beckum-Lippetal), Jannik Böwing (DLRG Schwerte) und Astrid Brunsing (DLRG Beckum-Lippetal) belegten die Plätze 39, 50 und 60. David schwamm fünf neue Bestzeiten und war im Vergleich der Unter-18-Jährigen zweitbester Junior (hinter Joni Ceusters, Belgien) und damit stärkster deutscher Junior.
Im Blickpunkt stand vor allem Marcel Hassemeier, der an diesem Wochenende überraschend seinen Rücktritt aus der Nationalmannschaft erklärte. Gesundheitliche Gründe zwingen ihn dazu. „Ich habe das ganze Jahr unter Schmerzen trainiert und irgendwann für mich entschieden, dass die Gesundheit vorgeht“, sagte der 24-jährige Spitzenathlet der DLRG. Der mehrfache Deutsche, Europa- und Weltmeister, World-Games-Sieger, zweifache Weltrekordhalter, zweifache JRP-Gewinner und zweifache Träger des Silbernen Lorbeerblattes hat alles erreicht, war es im Rettungssport zu erreichen gibt.

Auch der DLRG Landesverband Westfalen bedankt sich für all die Jahre, die Marcel uns Westfalen treu geblieben ist. In seiner Heimat-Ortsgruppe Ennigerloh und zuletzt in der OG Schwerte hat er für Westfalen allerhand Punkte gemacht – ob bei den Deutschen Meisterschaften oder dem Junioren-Rettungs- und dem Deutschlandpokal. Vielen Dank, dass Du nebenbei – ganz ohne Starallüren – auch immer ein Vorbild für die jungen Rettungssportler warst und bleibst.

Wir Westfalen wünschen Dir, Marcel, alles Gute für die Zukunft.
 

Für unser Foto nahmen die Westfalen Lifesaver-Star Marcel Hassemeier in ihre Mitte, der seinen letzten Wettkampf für das Nationalteam geschwommen ist.

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News

Von: J.W.

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