06.09.2013

Ein Brief vom Oberbürgermeister Hans-Jürgen Haase erreichte uns in diesen Tagen aus Schönebeck.
"Wir danken von Herzen für den unermüdlichen, selbstlosen und solidarischen Einsatz beim Hochwasser 2013. Das war großartig und hinterlies Spuren."
Diesen Dank geben wir gerne an alle Einsatzkräfte der DLRG Westfalen weiter.

14.06.2013

Alle Einsatzkräfte der DLRG Westfalen gesund aus dem Hochwassergebiet zurück

Heute morgen haben auch die letzten Wasserrrettungszüge der DLRG Westfalen den Heimweg angetreten. Die Helferinnen und Helfer werden gegen Mittag zu Hause erwartet. Damit sind alle 300 Einsatzkräfte erschöpft aber gesund aus dem Hochwassergebiet im Raum Magdeburg zurück. Die Aufgaben der Spezialisten von der DLRG war die Sicherung der Deiche, der Transport von Menschen und Material.

Die Bürgermeisterin von Schönebeck, Gisela Schröder, verabschiedete die DLRG-Einsatzkräfte aus Westfalen (re. Martin Diekmann, Landesbeauftragter Einsatztauchen). Die Bevölkerung von Schönebeck war dankbar für die Unterstützung durch die Hilfsorganisationen.

"Dies war der bisher größte Einsatz im Rahmen des Katastrophenschutzes für die DLRG," so Anne Feldmann, Präsidentin der DLRG Westfalen "ich bin stolz auf die Leistung und die Hilfsbereitschaft unserer ehrenamtlichen Helferinnen und Helfer."

 

12.06.2013

Zuwasserlassen eines DLRG-Hochwasserbootes an einer überfluteten Straße. Zweck war die wasserseitige Absicherung der Einsatzkräfte und der Bevölkerung beim Sandsackverbau an einem gefährdeten Elbdeich bei Schönebeck.

Kinder und Erzieherinnen eines Kindergartens besuchen die DLRG Einsatzkräfte im Bereitstellungsraum Schönebeck und bedanken sich für die geleistete Hilfe. Zwei Tage zuvor haben DLRG-Einsatzkräfte durch Sandsackverbauten den Kindergarten vor eindringendem Hochwasser geschützt.

11.06.2013

Der Pegelstand der Elbe bei Schönebeck geht langsam zurück.Trotz aller Anstrengungen ist die Stimmung gut. Hier bei einer kurzen Pause: Melanie Dierkes (li.) und Joachim Hoblitz (re.) aus Brakel. Das Wasser ist noch in den Stiefeln aber nicht unter dem Boot - gut dass die Hochwasserboote Rollen haben.

10.06.2013

Zwei weitere Wasserrettungszüge der DLRG Westfalen mit rund 90 Einsatzkräften und 12 Booten sind auf dem Weg nach Sachsen-Anhalt. Ihr Ziel ist ebenfalls der Salzlandkreis / Raum Magdeburg.
"Die Lage hat sich noch einmal dramatisch verschlechtert. Inzwischen hat das Hochwasser die Marke von 2002 deutlich überschritten.", so Kai Rumpenhorst, Leiter Einsatz der DLRG Westfalen.
Damit sind nun rund 300 DLRG-Einsatzkräfte aus ganz Westfalen in Sachsen-Anhalt

09.06.2013

Präsidentin Anne Feldmann in der DLRG Bereitschaftsführung Westfalen in Schönebeck.

Xaver Schruhl, Bereitschaftsführer und ausgebildeter Fachberater, erläutert Anne Feldmann die Lage in Schönebeck und Umgebung südlich von Magdeburg.
Allein im Bereich der Bereitschaftsführung Westfalen werden über deren Bereitstellungsraum sechs Wasserrettungszüge in die Einsätze geführt.
Die Wasserrettungszüge aus Westfalen, Berlin, Bayern, Hamburg, Saarland und Schleswig-Holstein sind u.a. mit Deichsicherungen, Sandsackverbau und wasserseitiger Absicherung von Einheiten der Feuerwehren und der Bundeswehr beauftragt.


 

Inzwischen sind 194 Einsatzkräfte der DLRG aus Westfalen im Raum Magdeburg eingesetzt. Die Kameradinnen und Kameraden kommen aus folgenden DLRG Gliederungen:

Ahaus, Attendorn, Bochum, Bottrop, Brakel, Dortmund, Dülmen, Greven, Haltern, Hamm-Nordwest, Hattingen, Herdecke, Ibbenbüren, Kamen, Langscheid Lennestadt, Lippstadt, Marl, Meschede, Minden, Münster, Natzungen, Neheim-Hüsten, Oberhundem, Paderborn, Porta Westfalica, Recke, Rheine, Schwerte, Siegen, Sundern, Warendorf, Wetter und Witten.

Darüber hinaus wurden zwei Wasserrettungszüge der DLRG Nordrhein alarmiert. Insgesamt sind über 1.000 Einsatzkräfte der DLRG aus ganz Deutschland in Hochwasser-Einsatz.

 

Fotograph: Folke Hellmig

 

08.06.2013

Lagebericht der OG Natzungen

Unser Bootstrupp ist weiterhin in Schönebeck bei Magdeburg eingesetzt. In dem Gebiet drohen Deiche oder zumindest Deichkronen zu brechen. Einmal ist es heute bereits dazu gekommen, doch zum Glück konnte der Deich schnell wieder instand gesetzt werden. Sollte es tatsächlich zu Deichbrüchen kommen, sind für Evakuierungs- und Transportmaßnahmen dringend geeignete Hochwasserrettungsboote erforderlich. Die DLRG Natzungen und Brakel verfügen über entsprechende Boote. Deshalb wurden die Kräfte heute nicht in andere Maßnahmen eingebunden. Damit soll gewährleistet werden, dass die Boote im Fall der Fälle sofort zur Verfügung stehen. Daneben hat unser Bootstrupp noch eine weitere wichtige Aufgabe: Einige Stellen in Schönebeck sind nur noch mit dem Boot zu erreichen. Sollte es dort zu einem medizinischen Notfall kommen, haben die örtlichen Rettungskräfte nicht die Möglichkeit, dorthin zu gelangen. Mit Dr. Elisabeth Temme ist in unserem Bootstrupp allerdings eine Notärztin. Daher erhielten unsere Kameraden auch den Auftrag, sich für medizinische Notfälle mit der Notärztin bereit zu halten.

Die Taucher des Wasserrettungszuges (WRZ) Detmold 2, dem unser Bootstrupp angehört, konnten in einem über 12 Stunden dauernden Einsatz seit 01.00 Uhr in der Nacht den Kanal abdichten, der gestern zu einem Rückzug unserer Kräfte aus einem Wohngebiet führte. Heute konnten die Taucher mit schwerem Gerät unterstützt werden und so genannte Bigpacks in dem Kanal platzieren. Eine gefährliche Arbeit.


07.06.2013