Rettungsschwimmsport


DLRG-Junioren-Rettungspokal geht erneut nach Westfalen

Das Junioren-Team des DLRG-Landesverbandes Westfalen hat erneut den Junioren-Rettungspokal der DLRG gewonnen. In Halle (Saale) lieferten sich die westfälischen Rettungssportler einen spannenenden Wettkampf vor allem mit der Mannschaft des Gastgebers, dem Team des DLRG-LV Sachsen-Anhalt. 15 Disziplinen hatten alle Mannschaften zu absolvieren, im Hallenbad und in einem Badesee. Doch der Wettkampf war so eng, dass die Bilanz beider Landesverbände nach den ersten 13 Strecken ausgeglichen war. Erst in den letzten zwei Staffeln schwammen die Westfalen den nötigen Vorsprung von am Ende knappen acht Punkten heraus. Landestrainerin Anke Fabri lobte hier vor allem die geschlossene Mannschaftsleistung und den tollen Zusammenhalt der jungen Sportler in der entscheidenden Schlussphase. So eng umkämpft war der Junioren-Rettungspokal schon lang nicht mehr. Der LV Westfalen hat den Titel nun zum siebenten Mal in Folge gewonnen.

Herausragend war auch der 2. Platz von Fabian Thorwesten (DLRG Beckum-Lippetal) unter den 67 Sportlern der Einzelwertung. Dafür wurden die besten sechs Einzelstreckenergebnisse addiert. Bei den jungen Frauen bis 18 Jahre - 74 waren angetreten - erreichte Sophia Bauer (DLRG Langenberg) mit Platz 5 das beste Einzelresultat aus westfälischer Sicht.

Das Junioren-Team des LV Westfalen bilden:

Sophia Bauer (Langenberg), Jule Bröker (Emsdetten), Judith Großeaschoff (Rheda-Wiedenbrück), Lena Hütter (Beckum-Lippetal), Lara Schmalenstroer (Gelsenkirchen-Mitte), Jill Wöste (Emsdetten), Finn Bonberg (Harsewinkel), Christoph Diermann (Rheda-Wiedenbrück), Robert Ortmann (Gelsenkirchen-Buer), Justus Steinberg (Langenberg), Fabian Thorwesten (Beckum-Lippetal) und René Wehlitz (Rheda-Wiedenbrück).

Westfalen ist deutschlandweit der erfolgreichste Landesverband im Rettungssport. Nicht nur der Junioren-Rettungspokal geht seit sieben Jahren ununterbrochen nach Westfalen. Auch bei den Deutschen Meisterschaften ist Westfalen seit vielen Jahren der erfolgreichste Landesverband und mit Beckum-Lippetal kommt auch die erfolgreichste Ortsgruppe der vergangenen Deutschen Meisterschaft aus Westfalen.

 

 

Landesmeisterschaften im Rettungsschwimmen 2012 - Freiwasser

Regen - ja! Reichlich! Doch ins Wasser gefallen sind die ersten Landesmeisterschaften im Freiwasser nicht. Beharrlich trotzten 120 Rettungssportler aus 14 Ortsgruppen den stundenlangen Regenschauern und wetteiferten am Tuttenbrocksee um die ersten Landesmeistertitel Westfalen im Freiwasser. Achmin Sandmann, Beisitzer im DLRG-Landesverbandsvorstand, ehrte schließlich die Sieger in den drei Altersklassen. In Ak 12 gewannen Helena Liebich (Beckum-Lippetal) und Jens Grochtdreis (Langenberg), in der Ak 13-15 Judith Großeaschhof (Rheda-Wiedenbrück) und Justus Steinberg (Langenberg) und in der offenen Klasse siegten Mona Pawelzik (Beckum-Lippetal) und Daniel Roggeland (Harsewinkel).
In drei bzw. vier Disziplinen fanden die Wettbewerbe am Strand des Tuttenbrocksees statt. Zwei Staffeldisziplinen kamen hinzu. Deutlich wurde, dass Athleten, die im Hallenbad ganz weit vorn mit dabei sind, nicht automatisch auch unte freiem Himmel zur Spitze gehören - und andersherum ebenso. Landestrainer Juergen Wohlgemuth, der diese Meisterschaft verantwortete, war zufrieden mit der Resonanz bei der Premiere und beeindruckt vom Durchhaltevermögen gerade der jungen Sportler. Die mobilisierten nämlich bei 15 Grad Luft- und 19 Grad Wassertemperatur auch nach sieben Stunden Wettkampf noch ihre letzten Reserven.